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Dividende soll steigen |
27.02.2025 17:55:37
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Swiss Re-Aktie zieht an: Swiss Re erzielt Milliardengewinn

Der Rückversicherer Swiss Re hat im Geschäftsjahr 2024 trotz diverser Belastungen einen Milliardengewinn geschrieben und bezahlt den Aktionärinnen und Aktionären deutlich mehr Dividende.
"Unser Fokus lag auf Profitabilität und Widerstandsfähigkeit und die Ergebnisse zeigen, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagte Berger am Donnerstag vor den Medien. Im Juli hatte er vom langjährigen CEO Christian Mumenthaler die Leitung übernommen und bereits im Herbst das US-Haftpflichtgeschäft umgebaut.
Rückstellungen und Naturkatastrophen
In der P&C Re-Sparte hatte Swiss Re die Rückstellungen für Haftpflichtschäden aus früheren Jahren massiv verstärkt. Und obwohl dies durch Reserveauflösungen in anderen Bereichen teilweise kompensiert wurde, belastete dies die Rechnung am Ende mit netto 2,6 Milliarden US-Dollar.
Darüber hinaus drückten Grossschäden aus Naturkatastrophen mit 1,0 Milliarden Dollar auf das Ergebnis. Ein Grossteil davon stammte von dem schweren Hagelunwetter in Calgary, dem Sturm "Boris" in Mittel- und Osteuropa sowie von den US-Windstürmen "Debby", "Helene" und "Milton".
Wenig überraschend brach der Spartengewinn um ein Fünftel auf 1,2 Milliarden Dollar ein. Und der für die Profitabilität wichtige Schaden-Kosten-Satz verschlechterte sich um knapp 5 Prozentpunkte auf 89,9 Prozent. Angepeilt hatte man 87 Prozent und im laufenden Jahr soll er auf unter 85 Prozent verbessert werden.
CorSo auf Vormarsch
Deutlich besser lief es in der Lebensparte (L&H Re). Dort stieg der Gewinn um 6 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar, vor allem dank gesteigerter Margen und üppiger Kapitalerträge. Einen Gewinnsprung auf 829 Millionen von 658 Millionen legte die Firmenerstversicherung Corporate Solutions (CorSo) hin.
Swiss Re hatte CorSo unter der Leitung von Berger über die Jahre fit getrimmt, unter anderem über eine Neuausrichtung des Haftpflichtgeschäfts und weiteren Portfolioanpassungen. Zuletzt wuchs CorSo profitabel, was auch in den kommenden Jahren geschehen soll.
Über die gesamte Gruppe hinweg war aber auch die gute Entwicklung an den Finanzmärkten ein Gewinntreiber. Die wiederkehrenden Anlageerträge seien in etwa um eine halbe Milliarde höher als noch im Jahr 2023 ausgefallen, hielt Finanzchef John Dacey fest, der das CFO-Amt an Anders Malmström abtritt.
Dividende erhöht
Unter dem Strich wies Swiss Re nach der Umstellung auf den neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 17 einen Gewinn von 3,2 Milliarden Dollar aus. Im Herbst hatte der Konzern 3,0 Milliarden in Aussicht gestellt, im laufenden Jahr soll das Ergebnis den Plänen zufolge auf 4,4 Milliarden klettern.
Das Ziel sei erreichbar, auch wenn mit den Waldbränden in Kalifornien bereits eine erste sehr schwere Naturkatastrophe früh im Jahr zu Buche schlage, sagte Berger. Swiss Re schätzt die versicherten Schäden dazu für die Versicherungsbranche auf 40 Milliarden Dollar und rechnet selber mit Kosten von unter 700 Millionen.
Die Gewinnaussichten, das in der Januar-Runde erneut zu höheren Preisen erneuerte Geschäft sowie eine solide Kapitaldecke stimmen das Management für die Zukunft zuversichtlich. Den Aktionären schlägt Swiss Re daher je Aktie eine mit einem Plus von 8 Prozent auf 7,35 US-Dollar deutlich erhöhte Dividende zur Zahlung vor.
Auch wenn der Konzern vorerst auf einen Aktienrückkauf verzichtet, kommen die News des Rückversicherers an der Börse gut an. Bis am frühen Donnerstagnachmittag gewinnt die Aktie gegen 2 Prozent hinzu
Swiss Re-Aktien ziehen nach Zahlen an
Swiss Re-Aktien führen am Donnerstag in einem insgesamt schwächeren Umfeld das Gewinnerfeld im SMI an. Der Rückversicherer kann mit seinen Zahlen überzeugen. Vor allem aber fällt die Dividendenerhöhung grosszügig aus. Wer sich ein Aktienrückkaufprogramm vom Rückversicherer erhofft hatte, wurde allerdings enttäuscht.
G An der SIX stieg die Swiss Re-Aktie letztlich um 0,52 Prozent auf 145,20 Franken. Zuvor waren die Papiere bis auf 148,45 Franken gestiegen. Damit bleiben die Papiere in ihrem seit November anhaltenden Aufwärtstrend, der sie auf dem höchsten Niveau seit 2002 verharren lässt.
Dass die Aktien nicht noch stärker anziehen, dürfte an dem Vortagesplus von mehr als 3 Prozent liegen. Starke Zahlen des Konkurrenten Munich Re hatte auch bei der Swiss Re dafür gesorgt, dass Investoren die positiven Erwartungen schon mal eingepreist hatten.
Wie den ersten Reaktionen zu entnehmen ist, fällt die Geschäftsentwicklung sowohl in Bezug auf das Schlussquartal als auch auf das gesamte letzte Jahr insgesamt etwas besser als erwartet aus. Gelobt werden insbesondere die weiteren Verbesserungen beim einstigen Sorgenkind CorSo: Dessen Gewinnbeitrag sei der eigentliche Lichtblick des Tages. Doch auch im P&C-Geschäft schneidet das Unternehmen auf die Combined Ratio bezogen erfreulich ab.
An der Zielsetzung, 2025 einen Reingewinn von mindestens 4,4 Milliarden Dollar zu erzielen, hält der Konzern fest. Wie die Bank Vontobel schreibt, dürfte sich 2025 erstmals die wahre Gewinnkraft des Unternehmens zeigen. Bereits heute liegen die durchschnittlichen Gewinnerwartungen bei 4,45 Milliarden Dollar.
Bei RBC Capital Markets gewinnt man dem Jahresergebnis vorwiegend positive Aspekte ab. Einzig von der SST-Quote hatte man sich etwas mehr erhofft. Von dieser Kennzahl lässt sich auf das Überschusskapital schliessen.
Für Jefferies stehen hingegen die Aussagen in Bezug auf die finanziellen Konsequenzen aus den LA-Wildbränden im Vordergrund. Die US-Investmentbank geht in diesem Zusammenhang von einem allgemeinen Aufatmen bei den Aktionären von Swiss Re aus.
mk/pre/
Zürich (awp)
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