Kapitalbeschaffung |
11.12.2023 22:10:43
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Anleger trennen sich von Nikola-Aktien: Nikola will neue Aktien ausgeben - Schulden in Millionenhöhe
Nikola hatte in der Vergangenheit mit einigen Herausforderungen zu kämpfen. Und die Pechsträhne scheint nicht abzureissen: Der Hersteller von Wasserstoff-LKW kündigte an, neue Schulden aufzunehmen. Anleger liessen die Papiere daraufhin in grossem Stil fallen.
• Neue Anleihen in Planung
• Kapitalbeschaffung mittels Aktienausgabe
Um den US-amerikanischen Hersteller von Wasserstoff-LKW, Nikola, steht es derzeit alles andere als gut. Bereits im Februar 2023 kündigte das Unternehmen im Rahmen einer Einreichung bei der Regierung an, dass man innerhalb der folgenden zwölf Monate möglicherweise zahlungsunfähig werde und den Betrieb "modifizieren oder beenden" werden müsse. Im Rahmen des konzernweiten Sparprogramms trennte man sich nicht nur von 270 Mitarbeitern, sondern liquidierte auch Vermögenswerte.
Grösserer Verlust - mehr Schulden
Gefruchtet haben die Massnahmen bislang nicht. Nicht nur vergrösserte der Tesla-Konkurrent seinen Verlust im dritten Quartal 2023, nun kündigte das Unternehmen unter der Leitung von Steve Girsky an, grüne wandelbare Anleihen im Wert von 175 Millionen US-Dollar auszugeben. Die neuen Schulden sollen mit einem jährlichen Zinssatz von 8,25 Prozent einhergehen und bis zum 15. Dezember 2026 beglichen werden.
Neue Stammaktien vor Ausgabe
Um die Schulden abzufedern, wolle man ausserdem insgesamt 133'333'334 neue Stammaktien zu einem Preis von 0,75 US-Dollar je Aktie verkaufen, wie aus der Ankündigung des Unternehmens hervorgeht. Der dadurch erhoffte Nettoerlös soll einerseits als Betriebskapital genutzt werden, andererseits will Nikola damit auch in neue Projekte investieren. Im Fokus des Wasserstoff-LKS-Herstellers stehen förderfähige Projekte, die im Einklang mit den Richtlinien der Green Bond Principles stehen. "Bis zur vollständigen Zuteilung eines Betrags in Höhe des Nettoerlöses aus den Angeboten an berechtigten grünen Projekten kann Nikola den Nettoerlös vorübergehend in Bargeld oder andere kurzfristige liquide Instrumente investieren, und Nikola wird wissentlich nicht in Betriebe investieren, die zu einer Gesamtnettosteigerung führen bei den Treibhausgasemissionen", heisst es in der Mitteilung weiter.
Die Ausgabe der Stammaktien sowie der Anleihen soll bis zum morgigen 12. Dezember 2023 abgeschlossen sein.
So reagierte die Nikola-Aktie
An der Börse kamen die Neuigkeiten von Seiten Nikolas nicht gut an: Bereits am vergangenen Donnerstag, dem Tag der Ankündigung, fielen die Papiere des LKW-Bauers an der NASDAQ letztendlich um 23,39 Prozent auf 0,7526 US-Dollar. Am Freitag ging es dann um weitere 5,05 Prozent abwärts auf 0,7146 US-Dollar. Damit setzte sich der Abwärtstrend des Papiers fort, immerhin schlägt seit Jahresbeginn bereits ein Minus von 66,92 Prozent zu Buche.
Im Montagshandel war für die Nikola-Aktie wieder keine Erholung in Sicht: Letztlich ging es um 3,79 Prozent auf 0,6875 US-Dollar abwärts.
Redaktion finanzen.ch
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