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Yen auf dem Vormarsch 12.07.2017 09:39:52

Goldman-Analyst: Der Franken ist nicht mehr der sicherste Hafen der Welt

Goldman-Analyst: Der Franken ist nicht mehr der sicherste Hafen der Welt

Bei vielen Anlegern gilt der Schweizer Franken als sicherster Hafen in Krisenzeiten. Doch offenbar hat ihm eine andere Währung längst den Rang abgelaufen.

In unsicheren Zeiten flüchten viele Investoren in Anlagen, die als "sicher" gelten, weil sie sich nicht in die gleiche Richtung wie die ansonsten beliebten Anlageformen wie beispielsweise Aktien bewegen. Man spricht dabei von einer negativen Korrelation.

Analysten der US-Großbank Goldman Sachs haben nun die Entwicklung von 28 Währungen über zwei 5-Jahres-Zeiträume - von 2007 bis 2011 sowie von 2012 bis 2016 - untersucht. Dabei zeigte sich, dass der japanische Yen die beständigste negative Korrelation gegenüber Anlageformen wie globale Aktien, Ölpreis oder 10-jährigen US-Staatsanleihen auswies. Das mache die Währung aus dem Land der aufgehenden Sonne zum sichersten Hafen unter den Währungen.

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Franken und US-Dollar kämpfen um Platz zwei

Laut der Goldman-Sachs-Studie, die unter der Leitung von Kevin Daly erstellt wurde, erscheinen die Korrelationen über die Zeit relativ stabil. Und auch wenn sich der Schweizer Franken dabei nicht als die sicherste Währungsanlage erwies, so kämpft er immerhin mit dem US-Dollar um Platz zwei.

Am unteren Ende landeten hingegen der Mexikanische Peso, der Südafrikanische Rand, der Kanadische Dollar sowie der Australische Dollar. Diese Währungen bieten somit in schlechten Zeiten die geringste Sicherheit.

Schweizer Nationalbank dürfte erleichtert sein

Während der Euro- und Brexit-Krise legten viele Investoren ihr Geld in Schweizer Franken an. Doch für die exportorientierte Wirtschaft ist die daraus resultierende Wertsteigerung des Franken ein Nachteil, schließlich werden hierdurch schweizerische Produkte im Ausland teurer.

Die Schweizerische Nationalbank (SNB) bemüht sich deshalb seit Jahren, den Franken zu schwächen. Hierzu wurden für Hunderte Milliarden Aktien und Anleihen in Euro und US-Dollar aufgekauft. Dass der Franken jetzt nicht mehr als die Nummer eins der sicheren Häfen gilt, dürfte daher bei den Schweizer Währungshütern wohl für Erleichterung sorgen.

Redaktion finanzen.ch

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