Corona-Anlagen |
05.05.2020 23:27:00
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Jim Cramer warnt vor ETFs - und empfiehlt stattdessen diese Aktien
Börsenexperte Jim Cramer hat eine Reihe von Aktien ausgemacht, die aus Anlegersicht derzeit Potenzial versprechen. Indexfonds sollte man seiner Ansicht nach dagegen tunlichst meiden.
• Auch Unternehmen mit tiefen Taschen empfehlenswert
• Cramer rät von ETFs ab
Der Gastgeber der CNBC-Sendung "Mad Money" hat zwei Arten von Unternehmen ausgemacht, die Anleger in der aktuellen Marktlage in den Depots haben sollten. Indexfonds als Anlage erteilt er unterdessen eine Absage.
COVID-Gewinner und Milliardenriesen: Diese Aktien sollten Anleger kaufen
Um die Pandemie zu überstehen, empfiehlt Jim Cramer Marktteilnehmern ihre Depots auszuweiten. Dabei gebe es zwei Arten von Unternehmen, auf die Investoren derzeit ein Auge haben sollten: Im ersten Korb befinden sich seiner Ansicht nach Aktien von Konzernen, "deren Taschen groß und tief genug sind", die finanziell also gut genug aufgestellt sind, um die Krise und die wirtschaftlichen Auswirkungen durch COVID-19 zu überstehen. In diese Unternehmen könne aufgrund ihrer gesunden Bilanzen auch während wirtschaftlicher Abschwünge investiert werden, betonte Cramer bei CNBC. Konkret nennt er in diesem Zusammenhang US-Unternehmensriesen wie den Techkonzern IBM und die Eisenbahngesellschaft Union Pacific. "Große Unternehmen mit guten Bilanzen sind investierbar, weil wir wissen, dass es ihnen irgendwann gut gehen wird", sagte er.
In einem zweiten Aktienkorb, den Cramer Anlegern empfiehlt, befinden sich jene Unternehmen, die in der Lage gewesen sind, ihr Geschäft inmitten der Krise anzupassen und aufrechtzuerhalten, und die so sogar zu Profiteuren der Krise oder der Maßnahmen zur Verlangsamung der Ausbreitung werden konnten. In diesem Korb befänden sich Einzelhandelsaktien, Konsumgüterhersteller, Hersteller von Waren für den täglichen Bedarf (Pantry) sowie Stay-at-home-Aktien. Für jede dieser Gruppen nennt Cramer auch konkrete Vertreter: Im Bereich Einzelhandel rät der Experte zu Aktien von Amazon, Walmart, Costco und Target. Lohnenswerte Konsumgüterhersteller sind in seinen Augen Kimberly-Clark und Procter & Gamble. Für den Bereich Pantry führt Cramer Anteilsscheine von Hormel Foods, J.M. Smucker, General Mills, Mondelez International und McCormick auf, während er als so genannte Stay-at-home-Aktien den Videokommunikationsdienst Zoom, den Lieferdienst Dominos Pizza und den Streaminggigant Netflix aufzählt.
"Wenn Sie jetzt investieren möchten, müssen Sie einige Aktien aus dem zweiten Korb besitzen - den COVID-Gewinnern - und wann immer der Markt Rückschläge einstecken muss, können Sie Mitglieder des ersten Korbs kaufen, die großen Unternehmen mit tiefen Taschen", so Cramers Rat an alle Marktteilnehmer.
Diese Aktien sollten Anleger vermeiden
Daneben gibt es Cramer zufolge noch einen dritten Aktienkorb, den Anleger aber tunlichst vermeiden sollten. Dieser sei deutlich größer als die ersten beiden Körbe und "spiegele tatsächlich die sehr reale Schwäche der Wirtschaft wider", so Cramer weiter. Angesichts der Vielzahl der Aktien in diesem Korb, die voraussichtlich deutliche Einbußen infolge der Corona-Pandemie und insbesondere infolge des Stillstandes in vielen Wirtschaftsbereichen erleiden werden, rät Cramer dringend davon ab, aktuell in Indexfonds zu investieren. Das Marktumfeld sei zu volatil. Indexfonds hält der Börsenexperte vor diesem Hintergrund nicht für ein geeignetes Investment.
Redaktion finanzen.ch
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