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Millionen-Finanzierungsrunde 11.08.2020 21:29:00

Millionenbetrag vor US-Börsengang: Chinesischer Tesla-Konkurrent Xpeng Motors profitiert von Elektro-Politik

Millionenbetrag vor US-Börsengang: Chinesischer Tesla-Konkurrent Xpeng Motors profitiert von Elektro-Politik

Der Elektroautomobilhersteller Xpeng Motors soll offenbar Investitionen von mehr als 300 Millionen US-Dollar erhalten haben. Das chinesische Unternehmen plant ausserdem, in den USA an die Börse zu gehen.

• Erneut Millionenbetrag über Finanzierungsrunde erhalten
• Trotz Spannungen zwischen den USA und China US-IPO geplant
• Chinas Politik begünstigt Bau von Elektroautos

Millionenbetrag durch Finanzierungsrunde vor US-Börsengang

Der chinesische Elektroautomobilhersteller Xpeng Motors, der in Konkurrenz zu Tesla steht, beschaffte sich laut CNBC offenbar etwa 300 Millionen US-Dollar zur Finanzierung. Das Unternehmen plant, demnächst in den USA an die Börse zu gehen. Zu den Investoren der Finanzierungsrunde ist nichts Genaues bekannt, allerdings wird vermutet, dass sich Katars Staatsfonds, die Qatar Investment Authority, unter ihnen befindet. Auch der Online-Händler Alibaba, der bereits zuvor in Xpeng investierte, soll der Runde beigetreten sein. Der gesamte Finanzierungsbetrag könnte demnach mehr als 300 Millionen US-Dollar betragen. Momentan sollen sich einige Investoren aber noch in Gesprächen mit Xpeng befinden.

Die derzeitige Finanzierungsrunde folgte auf eine vorherige Anfang Juli, in der der Elektroautomobilhersteller Geldmittel über 500 Millionen US-Dollar erhielt. Investoren waren hier Aspex, Coatue, Hillhouse Capital und Sequoia Capital China. Im November investierten bereits mehrere Unternehmen insgesamt 400 Millionen US-Dollar in den E-Autobauer, darunter auch der chinesische Smartphonehersteller Xiaomi.

US-Börsengang trotz Spannungen

Xpeng soll außerdem einen Börsengang in den USA beantragt haben. An welcher Börse genau das Unternehmen notiert sein wird, steht aber noch nicht fest. Das Börsendebüt erfolgt aber womöglich zu einem ungünstigen Zeitpunkt: So spitzt sich der Handelsstreit zwischen den USA und China derzeit immer mehr zu. Die Spannungen könnten sich auch auf ausländische Unternehmen an der Wall Street auswirken. Im Mai verabschiedete der US-Senat ein Gesetz, wodurch chinesische Unternehmen, die an US-amerikanischen Börsen notiert sind, verstärkt untersucht werden sollen. Eine mögliche Konsequenz könnte sein, dass auffällige Firmen aus dem Ausland von der Börsennotierung ausgenommen werden. Xpeng scheint aber trotzdem an seinen Plänen festzuhalten. So wird das Unternehmen dem chinesischen E-Autobauer NIO folgen, der seit September 2018 an der NYSE notiert ist. Erst Ende Juli nahm der chinesische Automobilhersteller Li Auto den Handel an der NASDAQ auf, was dem Unternehmen 1,1 Milliarden US-Dollar bescherte.

Chinas Regierung fördert Nachfrage nach Elektrofahrzeugen

China hat mithilfe von branchenfreundlichen Richtlinien und Subventionen eine Reihe von Elektroautomobilherstellern hervorgebracht. Auch wenn sich einige nicht am Markt halten konnten, vermelden andere ein Wachstum - so auch Xpeng. Durch den Ausbruch des Coronavirus wurde Chinas Elektrofahrzeugsektor allerdings schwer getroffen. Die Verkäufe von Elektrofahrzeugen sind im Juni im Vergleich zum Vorjahr um 33,1 Prozent eingebrochen, so der chinesische Verband der Automobilhersteller. Im Monatsvergleich sind die Verkaufszahlen aufgrund von Erholungsanzeichen der chinesischen Wirtschaft jedoch wieder gestiegen. Anfang des Jahres hatte die chinesische Regierung Maßnahmen angekündigt, die die Nachfrage nach Elektroautos verstärken sollen. Dementsprechend wurden Subventionen und Steuervergünstigungen für Elektrofahrzeuge, die eigentlich in diesem Jahr hätten auslaufen sollen, bis 2022 verlängert. In die Ladeinfrastruktur des Landes wurden außerdem 2,7 Milliarden Yuan investiert, was etwa 387 Millionen US-Dollar entspricht.

Im Juli hatte Xpeng mit der Auslieferung seiner neuen P7-Limousine begonnen, welche als Konkurrenzmodell zu Teslas Mittelklassewagens Model 3 gesehen wird. Bereits im Januar fing Tesla an, die in seiner Shanghaier Fabrik hergestellten Fahrzeuge an chinesische Kunden auszuliefern.

Redaktion finanzen.ch

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