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Orakel von Omaha |
01.03.2025 23:01:00
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"So lala"-Investor: Das ist Warren Buffetts Investment-Philosophie

Warren Buffett erklärt, dass die meisten seiner Entscheidungen bei der Kapitalallokation nicht besser waren als "so lala". Dennoch zählt er zu den erfolgreichsten Investoren der Welt. Das ist sein Erfolgsgeheimnis.
• Nicht alle Investitionen Buffetts waren erfolgreich
• Um Wunder zu bewirken braucht es nur ein paar Gewinner
Das Orakel von Omaha
Warren Buffett ist einer der erfolgreichsten Investoren der Welt und ausserdem bekannt als das "Orakel von Omaha". Seine erste Aktie erwarb der US-Amerikaner bereits im Alter von elf Jahren, seine erste Steuererklärung folgte im Alter von 13 Jahren, wie Forbes berichtet. Mittlerweile zählt er zu den reichsten Menschen der Welt und ist ausserdem CEO von Berkshire Hathaway. Ausser für sein gutes Gespür für Investments ist er jedoch auch für seine Wohltätigkeit bekannt. So spendete er bereits mehrere Milliarden US-Dollar, hauptsächlich an die Gates Foundation und die Stiftungen seiner Kinder. Im Jahr 2010 riefen er und Bill Gates ausserdem den Giving Pledge ins Leben, bei dem sich Milliardäre verpflichten, mindestens die Hälfte ihres Vermögens für wohltätige Zwecke zu spenden. Forbes listet ihn derzeit mit einem Vermögen von 161,1 Milliarden US-Dollar auf Platz sechs der reichsten Menschen der Welt (Stand: 1. März 2025).
Nicht immer nur erfolgreich
Hält man sich nun die Erfolgsgeschichte des Star-Investors vor Augen, könnte man meinen, dass Buffett ständig nur erfolgreiche Unternehmen auswählt, in die er investiert. Ganz so einfach läuft das jedoch nicht, wie er selbst in seinem jährlichen Brief an die Aktionäre erklärt. "In den 58 Jahren, in denen ich Berkshire leite, waren die meisten meiner Entscheidungen bei der Kapitalallokation nicht besser als so lala. In einigen Fällen wurden schlechte Entscheidungen von mir auch durch eine grosse Portion Glück gerettet," so das Orakel von Omaha. "Im Laufe der Jahre habe ich viele Fehler gemacht. Infolgedessen besteht unsere umfangreiche Sammlung von Unternehmen derzeit aus einigen wenigen Unternehmen, die wirklich aussergewöhnlich wirtschaftlich sind, vielen, die sehr gute wirtschaftliche Eigenschaften haben, und einer grossen Gruppe, die marginal ist." Er räumt ausserdem auch ein, dass einige seiner Investitionen im Laufe der Zeit gescheitert sind. "Andere Unternehmen, in die ich investiert habe, sind gestorben, ihre Produkte von der Öffentlichkeit unerwünscht", schreibt er.
Das Erfolgsrezept
Was verschafft dem Investor also seinen grossen Erfolg? "Unsere zufriedenstellenden Ergebnisse sind das Ergebnis von etwa einem Dutzend wirklich guter Entscheidungen - das wäre etwa eine alle fünf Jahre - und eines manchmal vergessenen Vorteils, der langfristige Investoren wie Berkshire begünstigt," erklärt Buffet. Während einige Investitionen in seiner langjährigen Karriere scheiterten, erwiesen sich andere als bahnbrechende Erfolge. Im August 1994 schloss Berkshire zum Beispiel seinen siebenjährigen Kauf der 400 Millionen Coca-Cola-Aktien ab, die auch heute noch im Besitz der Holdinggesellschaft sind. Bis 2022 sollte die Dividende des Investments von 75 Millionen US-Dollar auf 704 Millionen US-Dollar ansteigen. "Das Wachstum erfolgte jedes Jahr, so sicher wie Geburtstage. Alles, was Charlie [Munger] und ich tun mussten, war, die vierteljährlichen Dividendenschecks von Coke einzulösen. Wir gehen davon aus, dass diese Schecks mit hoher Wahrscheinlichkeit wachsen werden", so Buffet. Ähnlichen Erfolg brachte auch das Investment in American Express. "Die Lektion für Investoren: Das Unkraut verwelkt in dem Masse, wie die Blumen blühen. Im Laufe der Zeit braucht es nur ein paar Gewinner, um Wunder zu bewirken. Und ja, es ist hilfreich, früh anzufangen und bis in die 90er-Jahre zu leben," schreibt der Erfolgsinvestor.
Redaktion finanzen.ch
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