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Eigene Krypto-Börse geplant 14.09.2022 22:17:00

So viel Geld spülen Krypto-Transaktionssteuern in Indonesiens Staatskasse

So viel Geld spülen Krypto-Transaktionssteuern in Indonesiens Staatskasse

Seit Mai 2022 erhebt die indonesische Regierung eine Steuer auf Finanztransaktionen von Krypto- und Fintech-Unternehmen. Das zahlt sich aus. Monatlich werden dem südostasiatischen Inselstaat nun Millionen US-Dollar in die Kassen gespült.

• Indonesien führt Krypto-Steuern ein
• Millionen US-Dollar monatlich landen beim indonesischen Staat
• Indonesien plant eigene Krypto-Börse

Die Krypto-Steuer Indonesiens scheint ein voller Erfolg für das Land zu sein. Seit Mai 2022 erhebt die indonesische Regierung eine Mehrwertsteuer von 0,1 Prozent auf den Kauf von Krypto-Assets. Darüber hinaus unterliegen die Transaktionen, Erträge und Kapitalerträge einen endgültigen Einkommenssteuer von 0,1 Prozent.

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Wie der Sonderbeauftrage der indonesischen Regierung für Steuerkonformität, Yon Arsal, während einer Einzelhandelskonferenz kürzlich offenbarte, würden die besagten Steuern dem indonesischen Staat monatlich knapp 6,8 Millionen US-Dollar in die Kassen spülen. Allerdings hoffe Arsal, dass diese Zahl noch weiter steigen werde, da man sich derzeit ja noch in der Anfangsphase befände, wie die Vietnamesische Presse-Agentur VNA berichtete.

Indonesien erlebt Krypto-Boom

Indonesien sieht sich seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie mit einem starken Anstieg der Beliebtheit von Kryptowährungen konfrontiert. Bis Ende 2021 hätte sich die Anzahl der Besitzer von Digital-Assets bereits auf 11 Millionen erhöht. Laut der indonesischen Aufsichtsbehörde für den Handel mit Termingeschäften sei es in 2021 zu einem sprunghaften Anstieg der elektronischen Transaktionen von Vermögenswerten gekommen. Diese hätten im letzten Jahr 59,8 Milliarden US-Dollar betragen, was zehnmal so viel wie noch im Vorjahr gewesen sei, schreibt die VNA.

Eigene Krypto-Börse geplant

Die Krypto-Steuern sind nicht der einzige Weg, wie der Inselstaat vom Krypto-Boom profitieren möchte. So plant die Regierung schon länger eine eigene Börse für Cyberdevisen einzurichten. Kürzlich verlautete ein hochrangiger Regierungsbeamter gegenüber DealStreetAsia, dass der Launch einer solchen Börse noch in diesem Jahr geplant sei. Ursprünglich sollte das Projekt bereits 2021 gestartet werden, durch die Komplexität des Prozesses war es jedoch bereits zu mehreren Aufschiebungen gekommen.

So sagt der stellvertretende Handelsminister Indonesiens, Jerry Sambuaga: "Wir werden sicherstellen, dass jede Anforderung, jeder Prozess, und alle notwendigen Schritte unternommen wurden. Das ist Beweis dafür, dass wir sorgfältig vorgehen. Wir wollen nichts überstürzen, da das dazu führen könnte, dass etwas übersehen wird. Eine Börse einzurichten bedarf vieler Vorbereitungen. Wir müssen schauen, was für Entitäten in der Börse mit eingeschlossen werden sollten. Als zweites müssen wir die besagten Entitäten validieren. Als drittes gibt es Mindestkapital und andere Anforderungen in Bezug auf die Depotbank und technische Dinge."

GoTo übernimmt lokale Krypto-Börse

Neben der landeseigenen Krypto-Börse tut sich jedoch auf privater Seite einiges auf dem Krypto-Markt in Indonesien. So hat das indonesische Fintech GoTo erst kürzlich die lokale Kryptobörse PT Kripto Maksima Koin für umgerechnet 8,38 Millionen US-Dollar übernommen. GoTo hat im Zuge des eigenen IPOs zu Beginn dieses Jahres 1,1 Milliarden US-Dollar eingenommen. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters verlautete GoTo der jüngste Zukauf sei Teil des Unternehmensziels "ein "vielfältiger Knotenpunkt für Geld-Management" zu werden.

Redaktion finanzen.ch

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