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28.03.2025 10:24:36
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Aktien Frankfurt Eröffnung: Weitere Verluste zum Ende schwacher Woche
FRANKFURT (awp international) - Für den Dax ist es am Freitag weiter bergab gegangen. Eine Stunde nach Handelsbeginn verlor der deutsche Leitindex 0,34 Prozent auf 22.602,62 Punkte. Für die Woche zeichnet sich ein Kursrückgang um 1,3 Prozent ab. Der MDax der mittelgrossen Unternehmen gab am Freitagvormittag um 0,76 Prozent auf 28.411,24 Punkte nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,2 Prozent.
Belastet von den angekündigten US-Importzöllen auf Autos und Teile hatte der Dax den Kampf um die 21-Tage-Linie als kurzfristigen Trendindikator am Vortag verloren. Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners sieht den Index in einem volatilen Seitwärtsmarkt auf Richtungssuche. "Das ist ein politisch dominierter Markt, in dem sich die Stimmung schnell und häufig dreht", kommentierte er die Auswirkungen der US-Zollpolitik.
Die Experten der Landesbank Helaba sehen dadurch eine deutliche Stimmungseintrübung. Das Risiko einer weiteren Korrektur sei gestiegen, der übergeordnete Aufwärtstrend aber noch intakt. "Angesichts des andauernden Zollwahnsinns eines US-Präsidenten Donald Trump hält sich der Dax (aber) erstaunlich gut", meint Analyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets.
Vor dem Wochenende verzeichneten Commerzbank und Deutsche Bank mit der schwachen Branche erneut deutliche Kursverluste. Dass Deutsche-Bank-Finanzvorstand James von Moltke seinen bis Juni 2026 laufenden Vertrag nicht verlängert, kommt laut JPMorgan-Branchenexperte Kian Abouhossein überraschend. Er betonte aber, von Moltke habe zusammen mit Konzernchef Christian Sewing in den vergangenen Jahren eine bemerkenswerte Trendwende des Unternehmens geschafft. Zu begrüssen sei zudem Sewings Vertragsverlängerung bis 2029.
Die seit Jahresbeginn ebenfalls gut gelaufenen Rüstungstitel standen am Freitag unter Druck. Rheinmetall , Hensoldt und Renk zählten zu den grössten Verlierern in Dax und MDax.
Im Nebenwerte-Index SDax lag Energiekontor nach endgültigen Jahreszahlen mit minus 8,7 Prozent weit hinten. Der Entwickler und Betreiber von Wind- sowie Solarparks berichtete wegen Projektverzögerungen einen Ergebniseinbruch und schlägt eine gegenüber dem Vorjahr deutlich niedrigere Dividende vor. Für 2025 äusserte sich das Unternehmen vorsichtig.
Für Ionos ging es um nur 0,6 Prozent bergab. Der Anteilseigner Warburg Pincus ist mit dem Verkauf seines restlichen Aktienpakets bei dem Internetdienstleister aus dem United-Internet-Reich ausgestiegen. Der Finanzinvestor verkaufte 12,1 Millionen Papiere zu je 24,55 Euro und nahm damit 298 Millionen Euro ein. Händler betonten indes den nur moderaten Bewertungsabschlag zum jüngsten Schlusskurs sowie den dadurch steigenden Streubesitz. Am Vortag hatten der Ionos-Aktienkurs von der Zahlenvorlage profitiert.
Bei Wüstenrot & Württembergische (W&W) mussten die Anleger nach der Erholungsrally der vergangenen Wochen einen Kursrückgang von 1,5 Prozent verkraften. Schwere Unwetter im Südwesten Deutschlands brockten dem Finanzkonzern 2024 einen weiteren Gewinneinbruch ein.
Beim Technologiekonzern Jenoptik sorgte eine Abstufung für Kursverluste von 3,2 Prozent und einen der hinteren MDax-Plätze. Die Deutsche Bank strich ihre Kaufempfehlung. Analyst Michael Kuhn zeigte sich enttäuscht, dass von ihm erwartete Veräusserungen von Aktivitäten nicht stattgefunden hatten. Er monierte zudem einen enttäuschenden Ergebnisausblick.
Deutliche Gewinne verzeichneten dagegen Immobilienaktien wie Vonovia , TAG Immobilien und LEG Immobilien . Die seit Mitte März starken Aktien von Deutsche Euroshop verloren gegen den Branchentrend 3,2 Prozent, nachdem der Einzelhandelsimmobilien-Spezialist seine Jahreszahlen vorgelegt hatte.
Für Auto1 ging es um 3,7 Prozent hoch. Die US-Bank JPMorgan drückte den Aktien des Online-Autohändlers den Stempel "Positive Catalyst Watch" auf. Sie gab damit ihren zuversichtlichen Erwartungen für die im Mai anstehenden Quartalszahlen Ausdruck.
GFT Technologies zählte mit einem Kursanstieg um 1,3 Prozent zu den besten SDax-Werten. Der Softwareanbieter kündigte im Rahmen seines Geschäftsberichts an, er wolle für bis zu 15 Millionen Euro eigene Aktien zurückkaufen. Dies entspreche einem Anteil am Grundkapital von bis zu 2,48 Prozent. Die Transaktion sei überschaubar und habe eher Signalcharakter, sei aber gut für die Stimmung, kommentierten Börsianer./gl/jha/
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