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Historisch |
Käufer gefunden |
03.04.2025 16:41:00
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GRENKE-Aktie dreht ins Minus: Factoringgeschäft in die Schweiz verkauft

Der Leasinganbieter GRENKE hat für sein Factoringgeschäft einen Käufer gefunden.
Das Papier kletterte via XETRA zeitweise mit plus 1,02 Prozent auf 13,86 Euro an die Spitze des durch die am Vorabend verkündeten US-Zölle unter Druck stehenden Index der kleineren Unternehmenswerte SDAX. Im Verlauf rutscht die Aktie jedoch ins Minus und gibt zeitweise 0,44 Prozent auf 13,66 Euro nach. Seit Jahresbeginn liegt der GRENKE-Kurs noch immer mit gut acht Prozent im Minus.
Die Aktie war Mitte März eingebrochen, als das Management die Anleger wegen der wirtschaftlichen Tristesse und voraussichtlich zunehmender Firmenpleiten auf ein "Übergangsjahr 2025" eingestellt hatte. Von diesem Rückschlag hat sich das Papier bislang nicht erholen können. Mehr noch: Seitdem das Management im vergangenen Oktober wegen zunehmender Zahlungsausfälle seiner Kunden seine Gewinnziele für 2024 hatte senken müssen, hat sich der Kurs bis dato nahezu halbiert.
2025 soll bisherigen Angaben zufolge das Konzernergebnis aber wieder wachsen. Das Neugeschäft im Leasing wiederum soll das Rekordniveau von 2024 noch überflügeln und auf 3,2 bis 3,4 Milliarden Euro anziehen. Bereits zum Jahresstart zogen die Neuverträge an, wie GRENKE aktuell vermeldete. Deren Umfang summierte sich im ersten Quartal auf 740,6 Millionen Euro - 10,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Zugleich zahlte sich das Neugeschäft für den Konzern mehr aus, weil nach Abzug aller Kosten mehr übrig blieb als ein Jahr zuvor: Die entsprechende Marge (Deckungsbeitrag-2-Marge) stieg auf 17,6 Prozent nach 16,8 Prozent im ersten Quartal 2024.
GRENKE ist spezialisiert auf das Leasing von Gütern mit niedrigem Anschaffungswert, wie etwa Computer, Laptops, Telefone oder Software an kleine und mittelgrosse Unternehmen. Im ersten Quartal machten IT-Geräte mit knapp einem Drittel den grössten Anteil der neu abgeschlossenen Leasingverträge aus. Die Baden-Württemberger konnten indes auch über das restliche Portfolio hinweg wachsen. Unter den Ländern war Frankreich mit 21,3 Prozent Spitzenreiter im Neugeschäft, Deutschland kam auf einen Anteil von 18,9 Prozent.
Auch die hauseigene GRENKE Bank vermeldete ein Plus. Zum Stichtag 31. März summierten sich die Einlagen ihrer Kunden auf knapp 2,4 Milliarden Euro - knapp sieben Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Zudem zog die Vergabe von sogenannten Mikrokrediten - etwa für Unternehmensgründungen - weiter an.
Unterdessen soll der Prozess der stufenweisen Trennung vom Factoringgeschäft bereits nächste Woche beginnen und voraussichtlich Mitte 2026 abgeschlossen sein. In diesem Jahr sollen zunächst drei der insgesamt sieben Ländergesellschaften an den neuen Besitzer Teylor übertragen werden. Im Factoringgeschäft kauft das jeweilige Unternehmen anderen üblicherweise deren Forderungen gegenüber Kunden ab und kümmert sich dann - gegen Provision - selbst um die Abwicklung der Zahlungen. Der Verkauf habe nach jetzigem Stand keinen wesentlichen Einfluss auf die eigene Gewinn- und Verlustrechnung im Jahr 2025, hiess es von GRENKE dazu weiter.
/tav/mis
BADEN-BADEN (awp international)
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