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27.02.2025 09:36:37
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Kion sieht 2025 als 'Brückenjahr' - Eckdaten bestätigt
FRANKFURT (awp international) - Der Gabelstaplerhersteller Kion richtet sich angesichts eines verschärften Wettbewerbs auf weniger operativen Gewinn im laufenden Jahr ein. Und auch die Nachfrage nach günstigerer Lagertechnik überschattet die Aussichten des Frankfurter für 2025. Die Prognose spiegele ein "Brückenjahr" im Stapler-Geschäft wider, erklärte das Management um Konzernchef Rob Smith in einer Mitteilung vom Donnerstag. Analysten hatten jedoch teils Schlimmeres erwartet. Die Aktie kletterte also Reaktion auf die Nachrichten im frühen Handel deutlich.
Das Papier führte kurz nach Handelsbeginn den MDax mit einem Plus von rund sechs Prozent an. Kion hatte bereits vor zwei Wochen vorläufige Zahlen für 2024 vorgelegt. Diese wurden nun bestätigt.
Für 2025 strebt der Kion-Vorstand ein um Sondereffekte bereinigtes Ergebnis vor Zinsen und Steuern (bereinigtes Ebit) von 720 bis 870 Millionen Euro an, wie das Unternehmen mitteilte. Das wären selbst im besten Fall 5 Prozent weniger als 2024. Analysten, die im Auftrag des Unternehmens befragt worden waren, erwarten mit im Schnitt prognostizierten 781 Millionen Euro ebenfalls einen Gewinnrückgang. Beim Umsatz erwartet der Vorstand 2025 einen Wert von 10,9 bis 11,7 Milliarden Euro, nach 11,5 Milliarden Euro 2024.
Die Prognose für 2025 liege beim operativen Ergebnis und dem freien Barmittelzufluss, bezogen auf die Mitte der jeweiligen Zielspannen, etwas höher als erwartet, notierte Jefferies-Analyst Lucas Ferhani. Die Dividende indes liege leicht unter der Konsensschätzung.
In seinem angestammten Geschäft mit Staplern und Lagertechnik belastet Kion momentan, dass die Kunden vermehrt Maschinen und Geräten aus dem günstigeren Einstiegssegment nachfragen - was zudem der Konkurrenz aus China zugutekommt. Das geringere Neugeschäft wird Kions Erwartungen zufolge das Servicegeschäft nicht vollständig ausgleichen können.
Gleichzeitig ist das Geschäft mit Automationstechnik und -software nach einigen problembehafteten Jahren noch nicht wieder auf der Höhe, wenngleich sich die Profitabilität verbessert. Hier bietet Kion beispielsweise Sortiersysteme und solche zum Bestücken von Paletten an.
Vor allem um der auch konjunkturell bedingten Nachfrageschwäche in Europa entgegenzutreten, hatte Kion Anfang Februar ein Sparprogramm verkündet. Mit dessen Hilfe will der Vorstand im Jahr 2027 in beiden Geschäftsbereichen eine bereinigte operative Marge von mehr als 10 Prozent erzielen.
Das Sparprogramm wird allerdings zunächst einmal den freien Barmittelfluss beeinträchtigen. Er dürfte den Angaben zufolge im Jahr 2025 bei 400 bis 550 Millionen Euro liegen, nach 702 Millionen Euro im vergangenen Jahr. 2026 sollen die getroffenen Sparmassnahmen dann voll zum Tragen kommen.
2024 steigerte Kion den Umsatz leicht auf 11,5 Milliarden Euro. Davon blieben als operativer Gewinn 917 Millionen Euro, was einer bereinigten Ebit-Marge von 8,0 Prozent entspricht. Unter dem Strich entfiel auf die Aktionäre ein Gewinn von rund 360 Millionen Euro und damit fast 18 Prozent mehr als 2023. Kion schlägt vor, eine Dividende von 0,82 Euro je Aktie auszuschütten. Für 2023 hatten die Anleger 0,70 Euro je Anteilsschein erhalten./lew/tav/stk
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