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19.03.2020 09:37:47
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MÄRKTE EUROPA/DAX vorerst stabilisiert - EZB mit starkem Signal
FRANKFURT (Dow Jones)--Eine vorläufige Entspannung verzeichnen die europäischen Börsen am Donnerstag nach der Entscheidung der EZB zu massiven Anleihekäufen. Der DAX gewinnt 1,9 Prozent auf 8.600 Punkte, der Euro-Stoxx-50 legt um 2,8 Prozent zu auf 2.452 Punkte. Seit Mittwochabend war der DAX-Futures um 6 Prozent abgerutscht unter die 8.000er-Marke und erholte sich seitdem deutlich. Per Saldo sehen Händler erste Signale einer Bodenbildung dank des entschlossenen Eingreifens der USA und der EZB. Fundamental gestützt wird der DAX mittlerweile von seinem Buchwert, den die Analysten der DZ Bank um 8.100 Punkte sehen.
Mit den Anleihekäufen der EZB gerieten die Renditen der europäischen Staatsanleihen kräftig unter Druck. Vor allem die zuvor gemiedenen Titel aus der Peripherie sind nun wieder gefragt. So fallen die Renditen der zehnjährigen Staatsanleihen aus Italien um 87 Basispunkte auf 1,42 Prozent, die der griechischen sogar um 147 Basispunkte auf 2,42 Prozent. Auch Bundestitel profitieren von der entschiedenen Vorgehensweise der EZB.
Die Hypervolitilität bleibt in jedem Fall erhalten. Der Markt schaffe es derzeit kaum, die Unzahl neuer Informationen und Meinungen in einen für alle akzeptablen Preis umzusetzen, heißt es im Handel. Die EZB will mit einem 750-Milliarden-Programm für Liquidität durch Bond-Käufe sorgen. Damit habe EZB-Präsidentin Christine Lagarde gleich zu Beginn ihrer EZB-Karriere ihren großen Moment a la Mario Draghis "Whatever it takes". Gleiches hört man aus den USA, wo Wirtschaftsberater Larry Kudlow über Direktbeteiligungen des Staates an Unternehmen laut nachdenkt. Dies weckt Erinnerungen an die Finanzkrise.
US-Banken ließen dazu verlauten, dass sie kaum Kreditrisiken im Shale-Gas-Sektor haben. Die Angst vor Ausfällen in diesem Bereich hatte den Markt für Hochzinsanleihen einbrechen lassen. Dazu wird die US-Arbeitslosenhilfe ausgedehnt und damit der Konsum gestützt. Frankreich will den eigenen Banken dazu erlauben, ihre Kapitalpuffer als Reserven zu nutzen.
Keine neuen Infektionen in China
Besonders die Signale aus China könnten als erste Hoffnungsschimmer interpretiert werden: Wie die Regierung mitteilte, soll es keine Neuansteckungen innerhalb Chinas mehr gegeben haben. Fallende Zahlen werden vom Markt als "der" Trigger schlechthin für eine Erholung gesehen. Der Ölpreis sprang bereits nach oben.
Nachrichten wie der Shutdown von Portugal oder die Schließung des Präsenzhandels an der Wall Street ab Montag werden hingegen als nachlaufender "Fallout" der Krise betrachtet. Den Startschuss zu einer Erholung könnte ein besserer Ifo-Index geben.
Er wird vom Ifo-Institut angesichts der Lage schon am Vormittag veröffentlicht. Ein Absturz um 10 Punkte zum Vormonat unter 85 Zähler wird angesichts des Einbruchs im ZEW-Index auf 2010er-Tiefs schon vermutet. Nur Werte unter 80 dürften nochmal belasten, heißt es.
Freundliches aus der Immobilienbranche
Gute Zahlen oder Aussagen aus der Immobilienbranche bremsen den Kursabsturz der Branche etwas ab. So hat Patrizia gute Zahlen vorgelegt, erhöht die Dividende und startet einen Aktienrückkauf. Vonovia bestätigte dazu, ausreichend Barmittel zu besitzen. Der Ausblick auf 2020 wurde bestätigt. Patrizia legen um 1,5 Prozent zu, Vonovia tendieren unverändert.
Heidelbergcement drehen nach Verlusten zum Start leicht ins Plus. Der Konzern hat nach Zahlen die Dividende angehoben, gibt allerdings keine Prognose für 2020 ab. Noch zu Jahresbeginn habe es nach leichtem Wachstum bei Umsatz und operativem Ergebnis ausgesehen, teilte der Baustoffkonzern mit. Inzwischen seien die Unsicherheiten über das tatsächliche Ausmaß der wirtschaftlichen Folgen so groß, dass "ein seriöser Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020 zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich" sei.
Als gut werden die Jahreszahlen für 2019 von Morphosys im Handel beschrieben. Die Aktie quittiert es mit einem Plus von knapp 10 Prozent. Die Geschäftschließungen bei Hugo Boss und der entsprechend kassierte Jahresausblick überraschen kaum, wie Händler sagen. Aber die Titel verlieren dennoch nochmals 5,8 Prozent.
Aktien des niederländischen Versicherers Aegon springen um 6,7 Prozent nach oben. Aufgrund der Coronavirus-Krise sei es zu keinen größeren Schadensforderungen gekommen, teilte Aegon mit. Die Liquidität sei gut, die Dividende solle wie geplant gezahlt werden und die Solvency-II-Ratio liege bei 190 Prozent per Quartalsende. "Solche zuversichtlichen Aussagen werden derzeit vom Markt deutlich honoriert", sagt ein Händler.
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Aktienindex zuletzt +/- % absolut +/- % YTD
Euro-Stoxx-50 2.452,04 2,78 66,22 -34,53
Stoxx-50 2.431,86 2,04 48,72 -28,54
DAX 8.600,11 1,88 158,40 -35,09
MDAX 18.099,40 1,06 190,00 -36,07
TecDAX 2.235,37 1,50 33,14 -25,86
SDAX 8.087,55 1,14 91,55 -35,36
FTSE 5.163,86 1,64 83,28 -32,64
CAC 3.889,57 3,59 134,74 -34,94
Rentenmarkt zuletzt absolut +/- YTD
Dt. Zehnjahresrendite -0,32 -0,10 -0,56
US-Zehnjahresrendite 1,17 -0,01 -1,51
DEVISEN zuletzt +/- % Do, 8:17 Uhr Fr, 17:38 Uhr % YTD
EUR/USD 1,0854 -0,71% 1,0923 1,1062 -3,2%
EUR/JPY 118,46 +0,31% 119,02 118,99 -2,8%
EUR/CHF 1,0551 -0,22% 1,0583 1,0565 -2,8%
EUR/GBP 0,9425 +0,37% 0,9458 0,8944 +11,4%
USD/JPY 109,11 +1,01% 108,98 107,55 +0,3%
GBP/USD 1,1519 -1,00% 1,1546 1,2366 -13,1%
USD/CNH (Offshore) 7,1238 +0,75% 7,1158 7,0302 +2,3%
Bitcoin
BTC/USD 5.434,26 +1,61% 5.405,26 5.365,01 -24,6%
ROHOEL zuletzt VT-Settl. +/- % +/- USD % YTD
WTI/Nymex 23,18 20,37 +13,8% 2,81 -61,6%
Brent/ICE 26,62 24,88 +7,0% 1,74 -58,9%
METALLE zuletzt Vortag +/- % +/- USD % YTD
Gold (Spot) 1.482,24 1.486,35 -0,3% -4,11 -2,3%
Silber (Spot) 12,04 12,07 -0,2% -0,03 -32,6%
Platin (Spot) 613,00 625,90 -2,1% -12,90 -36,5%
Kupfer-Future 2,08 2,15 -3,3% -0,07 -25,7%
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Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com
DJG/raz/ros
(END) Dow Jones Newswires
March 19, 2020 04:38 ET (08:38 GMT)
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